Partner: Stadt ZürichZKB

Projekte

Was passiert im Denkraum? Welche Autoren sind bald lesend in Zürcher Wohnzimmern zu erleben? Gibt es eine mittel-osteuropäische Literatur und wenn ja wovon erzählt sie? In mehreren langfristig angelegten Projekten engagiert sich das Literaturhaus für die Förderung des Schreibens und den literarischen Austausch.

Sofalesungen.ch bringt Literatur nach Hause: Die öffentlichen Lesungen in privaten Räumen sind persönlich, originell und unkonventionell. Sie finden in WG-Wohnzimmern, Ateliers, Hinterhöfen oder Schrebergärten statt und bringen lesende und schreibende Menschen zusammen. Die Sofalesungen präsentieren junge Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und anderswo. Die Gastgeberinnen und Gastgeber sind Leute wie du und ich, leidenschaftliche oder verhinderte LeserInnen.

Die nächsten Veranstaltungen:

Sonntag, 15. Mai, 19:00 Uhr: Gina Bucher, «Ich trug ein grünes Kleid, der Rest war Schicksal». In der WG von Bea Maropoulos, Schöneggstrasse 24, 8004 Zürich.

 

Partner: Engagement Migros, Literaturhaus Basel, Literaturhaus Lenzburg, Literaturhaus Zentralschweiz.

Mehr Infos: http://sofalesungen.ch/

100 Days, die Crowdfunding-Plattform von RonOrp, ist Partner dieser Veranstaltungen.

Unter dem Titel „FRAGILE. Europäische Korrespondenzen“ sind 28 Autorinnen und Autoren aus den Ländern Europas vom Netzwerk der Literaturhäuser eingeladen, in einen mehrmonatigen Austausch einzutreten: Sie schreiben in einem Briefwechsel mit einem Partner ihrer Wahl über aktuelle gesellschaftliche, kulturelle oder politische Themen, die Ihnen kostbar und wertvoll erscheinen und die ihrer Meinung nach jedoch zugleich auf dem Prüfstand stehen, deren Zerstörung oder Infragestellung droht.

Am Mittwoch, 10. Mai, lesen Ruth Schweikert (Zürich) und Cécile Wajsbrot (Paris) aus ihrem Briefwechsel und sprechen über die Themen, die sie bewegt haben: von politischen Ereignissen wie die Wahl Trumps oder die Anschläge in Nizza bis zu der Frage nach dem, was Literatur in solch brisanten Zeiten leisten kann.

 

Das neue Projekt des Netzwerks der Literaturhäuser. Lesen Sie mit: www.fragile.europe.net

 

 

Initiiert wurde der Denkraum im August 2014 von Projekt Interim (Vermittlung von Räumen zur Zwischennutzung in der Schweiz) und dem Literaturhaus Zürich, mit der Idee lokalen Autorinnen und Forschenden einen Ort des Reflektierens und Schreibens anzubieten. Während eines Jahres befand sich der Denkraum in der Villa Rigi. Seit 2016 ist der Denkraum eine Kooperation zwischen Literaturhaus Zürich und Strauhof. Das Einzelbüro, das einer Wissenschaftlerin, einem Forscher oder einer Autorin während jeweils drei Monaten zur Verfügung gestellt wird, befindet sich im Dachstock des Strauhof.

Bisherige Gäste im Denkraum waren Christof Moser (Journalist), David Iselin, (Ökonom), Ruth Amstutz, (Grafikerin und Kulturwissenschaftlerin), Carlo Spiller (Autor) und Magaly Tornay (Historikerin). Von Februar bis Mai wird der Ökonom und Autor Hannes Grassegger im Denkraum arbeiten.

Mehr Informationen unter denkraum-zurich.ch

Ein Projekt von Literaturhaus Zürich und Strauhof, mit freundlicher Unterstützung von Bogen 33.

 

 

 

Seit 2004 findet jedes Jahr im Juni in Zusammenarbeit mit der Pro Helvetia ein Kritikerworkshop zur mitteleuropäischen Literatur statt. Jeweils vier bekannte Literaturkritiker aus Mitteleuropa diskutieren mit ca. 12 Schweizer Kolleginnen und Kollegen über ins Deutsche übersetzte Neuerscheinungen aus ihren Ländern. Dabei werden neben Fragen zur literarischen Tradition und Ästhetik auch die Literaturszene generell, die Rezeptionsweisen, das Verlagswesen und die Medien des jeweiligen Landes besprochen. Bisherige Gastländer waren: Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Serbien.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

Interessierte Literaturkritiker, die gerne an dem Workshop teilnehmen möchten, bewerben sich bitte über info@literaturhaus.ch.