Partner: Stadt ZürichZKB

Reihen und Projekte

Das Literaturhaus Zürich sucht den Austausch mit anderen Sprachen und Sparten und kreiert zusammen mit Partnern aus Musik, Kunst, Forschung, mit Medien und anderen Institutionen unterschiedlichste Veranstaltungsformate.
Überdies engagiert sich das Literaturhaus mittels Spezialprojekten immer wieder für die Förderung des Schreibens und den literarischenAustausch.

 

Unter dem Titel «Literatur und Musik» führen das Tonhalle-Orchester Zürich und das Literaturhaus Zürich seit Herbst 2008 eine gemeinsame Veranstaltungsreihe durch, die sich mit den schöpferischen Synergien zwischen Literatur und Musik befasst. Zur Aufführung gebracht werden jeweils literarische und musikalische Werke, zu denen ein Künstler durch ein bereits bestehendes Werk aus der jeweils anderen Sparte inspiriert wurde, oder aber Werke, die in gemeinsamer Auseinandersetzung entstanden sind.

Die nächsten Veranstaltungen:

Sonntag, 25. November, 11.15 Uhr (Konzertsaal Tonhalle Maag): «Wer weniger liebt, hat gewonnen – Choderlos de Laclos' gefährliche Begegnung mit Marin Marais»

 

In Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.

Das Literaturhaus der Museumsgesellschaft hat 2003 mit freundlicher Unterstützung der Oertli-Stiftung die Veranstaltungsreihe «Ces Voisins inconnus» / «Cari vicini» ins Leben gerufen: ein literarischer Austausch zwischen der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin mit Veranstaltungen in Genf, Lausanne, Zürich und Chiasso.

 

 

Die nächsten Veranstaltungen:

Freitag 28./Samstag 29. September: Klaus Merz und Marion Graf sind mit dem Gedichtband «Hart am Wind/Tout près du vent zu Gast» in Lausanne und Genf

In Zusammenarbeit mit der Bibliothèque Cantonale et Universitaire Lausanne, dem Centre de traduction littéraire in Lausanne und der Bibliothèque de la Cité in Genf, mit freundlicher Unterstützung der Oertli-Stiftung und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Unter dem Namen «Mein Buch» veranstaltet das Literaturhaus Zürich gemeinsam mit Olivia Bosshart eine Mittagsreihe. Kulturschaffende, Ökonomen, Wissenschaftlerinnen sprechen über «ihr» Buch und erzählen uns, wieso genau dieses Buch sie geprägt hat, was es für eine Bedeutung hatte in ihrem Leben und was wir dabei lernen können.

 

 

2001 vom damaligen Bibliotheksleiter Thomas Ehrsam gegründet, kommt bis heute im Debattierzimmer des Literaturhauses alle 2 Monate der Lesezirkel zusammen: Eine unkomplizierte und fröhliche (zumeist) literarische Gesprächsrunde für Leserinnen und Leser, die Freude haben, über Literatur zu diskutieren. Besprochen werden klassische, aber auch aktuelle Werke. Sonja Osterwalder (Literaturwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Kriminalliteratur, Realismus und Psychoanalyse) und Isabelle Vonlanthen (Literaturhaus Zürich) übernehmen alternierend die Gesprächsleitung, eingeladen sind alle, die den Text gelesen haben.

 

Die nächste Veranstaltung: 

Dienstag 11. September, 19.30 Uhr: Swetlana Alexijewitsch, «Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus» (als Taschenbuch: Suhrkamp 2015)

 

Was bewegt die Zürcherinnen und Zürcher? In losen Abständen finden über Mittag im Debattierzimmer des Literaturhauses oder ausser Haus Diskussionen zu Themen statt, die in der Stadt für Gesprächsstoff sorgen. Den Auftakt machte eine Diskussion rund um den Hafenkran, danach ging es u. a. um Dichtestress, Geld und das Glück des Nüchtern Seins.

 

Was macht die Welt mit dem Menschen, und der Mensch mit der Welt? Was hat die Philosophie zur Flüchtlingsfrage zu sagen? Was heisst eigentlich «Liberalismus»? Wie viel Beschleunigung verträgt unser Leben? Im Café Philo werden unter der Leitung von Michael Pfister und Christine Abbt Thesen präsentiert und in Frage gestellt, Gedankensplitter aufgeworfen und diskutiert, in offener, freischweifender Form. Basis sind jeweils ausgesuchte Texte von Hannah Arendt bis Slavoj Žižek, die vor der Veranstaltung auf der Website des Literaturhauses heruntergeladen werden können.

 

 

Sofalesungen.ch bringt Literatur nach Hause: Die öffentlichen Lesungen in privaten Räumen sind persönlich, originell und unkonventionell. Sie finden in WG-Wohnzimmern, Ateliers, Hinterhöfen oder Schrebergärten statt und bringen lesende und schreibende Menschen zusammen. Die Sofalesungen präsentieren junge Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und anderswo. Die Gastgeberinnen und Gastgeber sind Leute wie du und ich, leidenschaftliche oder verhinderte LeserInnen.

 

Sofalesungen werden ermöglicht durch Engagement Migros, den Kanton Zürich und die Stadt Zürich, in Kooperation mit Literaturhaus Basel, Literaturhaus Lenzburg, Literaturhaus Zentralschweiz. Mehr Infos unter http://sofalesungen.ch/

 

 

Jeweils am letzten Februarwochenende lädt das Literaturhaus dazu ein, an einem dreitägigen Festival die Literatur eines Landes oder einer geographischen Region näher kennen zu lernen. Nach den «Tagen arabischer Literatur» und den «Tagen russischer Literatur» fanden vom 23.-25 Februar 2018 die «Tage indischer Literatur» statt: Wir haben AutorInnen, VerlegerInnen und ÜbersetzerInnen aus Indien eingeladen, uns von ihrem Schreiben und Leben zu erzählen. Am Freitagabend eröffneten wir das Festival mit Pankaj Mishra. Am Samstag und Sonntag waren zehn weitere Gäste zu Gesprächen und Lesungen im Literaturhaus, u. a. Meena Kandasamy, Autorin und Aktivistin; Urmila Pawar, die grosse Stimmer der Dalit-Literatur; oder Sharad Sharma, der Initiant des sozialen Projekts «Grassroot Comics». Das detaillierte Programm finden Sie hier.

In Kooperation und mit Unterstützung von:

Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi, Übersetzerhaus Looren, Asien-Orient-Institut Zürich, Indologie, Zürcher Hochschule der Künste, Internationales Comix-Festival Fumetto, Comic-Magazin Strapazin, Deutscher Übersetzerfonds, Boner Stiftung für Kunst und Kultur.

Unter dem Titel „FRAGILE. Europäische Korrespondenzen“ hat das Netzwerk der Literaturhäuser bis Ende 2016 28 Autorinnen und Autoren eingeladen, miteinander zu korrespondieren. Sie schrieben in einem Briefwechsel mit einem Partner ihrer Wahl über aktuelle gesellschaftliche, kulturelle oder politische Themen, die Ihnen kostbar und wertvoll erscheinen und die ihrer Meinung nach jedoch zugleich auf dem Prüfstand stehen, deren Zerstörung oder Infragestellung droht.

Nachzulesen sind die Briefe unter fragile-europe.net oder im Band 265 der Reihe "die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik", welcher alle 14 Briefwechsel versammelt.

 

 

 

 

Ein Projekt des Netzwerks der Literaturhäuser. Lesen Sie mit: www.fragile-europe.net

 

 

Seit 2004 findet jedes Jahr im Juni in Zusammenarbeit mit der Pro Helvetia ein Kritikerworkshop zur mitteleuropäischen Literatur statt. Jeweils vier bekannte Literaturkritiker aus Mitteleuropa diskutieren mit ca. 12 Schweizer Kolleginnen und Kollegen über ins Deutsche übersetzte Neuerscheinungen aus ihren Ländern. Dabei werden neben Fragen zur literarischen Tradition und Ästhetik auch die Literaturszene generell, die Rezeptionsweisen, das Verlagswesen und die Medien des jeweiligen Landes besprochen. Bisherige Gastländer waren: Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Serbien.

Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

 

Im «Teppich» werden in Arbeit befindliche Texte besprochen: Autorinnen und Autoren laden Autoren und Autorinnen ein, um mit einem interessierten Publikum über Texte, Literatur und das Schreiben zu diskutieren. Durch diese Gespräche, die sich nicht in Zustimmung oder Ablehnung erschöpfen, wird eine höhere Genauigkeit im Umgang mit Literatur ermöglicht. Neu findet der Teppich nicht mehr jeden zweiten Montag des Monats statt, sondern in unterschiedlichen Abständen. Neu ist ebenso, dass zur lesenden Autorin, dem lesenden Autor weitere Schriftsteller eingeladen werden, die sich auf den Text vorbereiten und ihn mit dem Publikum zusammen diskutieren.

 

Eine Veranstaltung der Gruppe NETZ, mit freundlicher Unterstützung von Stadt Zürich, Kanton Zürich und Pro Litteris.

Initiiert wurde der Denkraum im August 2014 von Projekt Interim (Vermittlung von Räumen zur Zwischennutzung in der Schweiz) und dem Literaturhaus Zürich, mit der Idee lokalen Autorinnen und Forschenden einen Ort des Reflektierens und Schreibens anzubieten. Während eines Jahres befand sich der Denkraum in der Villa Rigi. Seit 2016 ist der Denkraum eine Kooperation zwischen Literaturhaus Zürich und Strauhof. Das Einzelbüro, das einer Wissenschaftlerin, einem Forscher oder einer Autorin während jeweils drei Monaten zur Verfügung gestellt wird, befindet sich im Dachstock des Strauhof.

Bisherige Gäste im Denkraum waren Christof Moser (Journalist), David Iselin (Ökonom), Ruth Amstutz (Grafikerin und Kulturwissenschaftlerin), Carlo Spiller (Autor), Magaly Tornay (Historikerin), Hannes Grassegger (Ökonom und Autor), Renata Burckhardt (Autorin) und Linus Schöpfer (Journalist).

Mehr Informationen unter denkraum-zurich.ch

Ein Projekt von Literaturhaus Zürich und Strauhof, mit freundlicher Unterstützung von Bogen 33.