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Programm

Donnerstag 27. September 2012  

Angela Pradelli

Ángela Pradelli – vierte Autorin in Residence in Zürich – liest aus ihrem Roman «Das Haus des Vaters» (Rotpunkt 2012). Die Autorin wird von Christoph Kuhn vorgestellt, der mit ihr das Gespräch führt (auf Spanisch, mit deutscher Übersetzung). Aus dem deutschen Text liest Rebekka Burckhardt.

Datum: Donnerstag 27. September 2012
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:
Teilnehmer/in:

Die Ich-Erzählerin schaut dem Nachbarn Ramón zu, wie er versucht, den Paradiesbaum vor seinem Haus zu fällen. Seine gefärbten schwarzen Haare glänzen in der Sonne, und sie fragt sich: Hätte sie ihren Vater nicht davon abgehalten, sich die Haare zu färben, wäre er dann vielleicht später gestorben? Ramón war der beste Freund ihres vor kurzem verstorbenen Vaters, und nun tauschen die beiden Erinnerungen aus: an glorreiche Momente, die den beiden Männern gehörten, an Zärtlichkeiten und Zänkereien zwischen Vater und Tochter. Der Vater ist beider Leerstelle, der präsente Abwesende, doch zunehmend beginnen die beiden Hinterbliebenen, sich einander im Jetzt zu nähern. Ein sehr poetisches, glasklares, heiter und still erzähltes Buch.

 

Ángela Pradelli wurde 1959 in Buenos Aires geboren, wo sie als Lehrerin und Autorin von Romanen, Erzählungen und Gedichten lebt. Für «Das Haus des Vaters» («El lugar del padre», Alfaguara 2004) wurde sie mit dem Romanpreis Premio Clarín ausgezeichnet.

Bücher in der Museumsgesellschaft: