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Programm

Freitag 31. Mai 2013  

Angelika Overath, Leta Semadeni

«Zittern zwischen zwei sprachlichen Möglichkeiten»: Leta Semadeni und Angelika Overath erkunden lesend und im Gespräch die zweisprachige Wortlandschaft des Engadin.

Datum: Freitag 31. Mai 2013
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:

Die neuste Ausgabe von «Viceversa», dem Jahrbuch der Schweizer Literaturen (seit 2013 im Rotpunktverlag), widmet Leta Semadeni, die nach mehreren Lyrikbänden zum ersten Mal an einem Roman arbeitet, ein Porträt. Im Gespräch mit Angelika Overath erzählt sie dort von ihrer Kindheit in Scuol, ihren Aufenthalten in Südamerika, Italien und Frankreich und ihrem Entschluss, freie Schriftstellerin zu werden. In Zürich unterhalten sich die beiden im Unterengadin lebenden Schriftstellerinnen über das Entstehen ihrer Texte, über das «Zittern zwischen zwei sprachlichen Möglichkeiten» beim Übersetzen – und tragen ausgewählte Passagen aus ihrem Werk vor.

 

Leta Semadini, 1944 in Scuol geboren, schreibt vorwiegend Gedichte, auf Romanisch oder Deutsch, die sie selbst in die jeweils andere Sprache überträgt. Deutsch, so sagt sie, sei ihre erste Liebe gewesen. Und: «Beide Sprachen sind Teil von mir, ich fühle mich in beiden zu Hause und in beiden ein bisschen fremd. Es gibt in beiden noch so vieles zu entdecken.»

 

Angelika Overath hingegen ist 1957 in Karlsruhe geboren und hat mehrere Romane und Reportagen (u.a. «Nahe Tage», 2005, «Flughafenfische», 2009, «Alle Farben des Schnees. Senter Tagebuch», 2010 und «Fliessendes Land», 2012) in ihrer Muttersprache veröffentlicht. Neuerdings schreibt sie auch Gedichte auf Romanisch.

Bücher in der Museumsgesellschaft:

Eine Veranstaltung von Übersetzerhaus Looren und Rotpunktverlag.