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Programm

Donnerstag 26. September 2013  

Dubravka Ugrešic

Dubravka Ugrešić spricht mit Ilma Rakusa über Literarisches und Philosophisches, Zeitgeschichtliches und Politisches. Aus den deutschen Texten liest Miriam Japp.

Datum: Donnerstag 26. September 2013
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Moderator/in:
Teilnehmer/in:

«Karaoke fördert weniger die demokratische Vorstellung, dass jeder alles kann, wenn er nur will, als die demokratische Praxis, in der jeder will, wenn er nur kann.» In ihrem letzten Essayband, «Karaokekultur» (Berlin Verlag 2012), richtet Dubravka Ugrešić, die «Philosophin des Bösen und des Exils» (Charles Simic), ihr Augenmerk auf das zeitgenössische Phänomen der digitalen Kultur, in der jedermann eingeladen ist, sich zu beteiligen – ohne Rücksicht auf Urheberrechte, Talente und Ähnliches. Gewohnt scharfsinnig, witzig und unterhaltsam schreibt sie auch über Themen, die bereits ihre bisherigen Essaybände und Romane (u.a. «Keiner zu Hause», 2007, «Baba Jaga legt ein Ei», 2008) prägten: über Fremdsein und Heimatsuche, Patriotismus und Weltenbürger, das einstige und heutige Jugoslawien, Männer und Frauen.

Dubravka Ugrešić wurde 1949 im heutigen Kroatien geboren. Bis sie 1993 aus politischen Gründen emigrieren musste, unterrichtete sie Literatur an der Universität Zagreb. Danach war sie Dozentin an verschiedenen europäischen und amerikanischen Universitäten. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Das Gespräch wird auf Englisch geführt.