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Programm

Dienstag 8. Mai 2012  

Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe liest aus ihrem Roman «Hoppe» (S. Fischer 2012). Das Gespräch mit der Autorin führt Hans-Ulrich Probst.

Datum: Dienstag 8. Mai 2012
Zeit: 20.00 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:

«Ich denke häufig; wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis?» Diesen Satz von Anton Tschechow zitiert Max Frisch in seinem Stück «Ein Spiel», in dem er sich mit der Zufälligkeit von Ereignissen und der Veränderbarkeit von Lebensläufen befasst. Was viele umtreibt und keiner vermag, ist einer Autorin spielerisch möglich: Felicitas Hoppe nimmt sich die Freiheit, ihre Biographie noch einmal ganz neu zu schreiben, sie erzählt von einer kanadischen Kindheit, einer Jugend in Australien, Reisen über das Meer und einer Flucht nach Amerika. «Hoppe» ist keine Autobiographie, sondern eine Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt. Es ist ein lustvolles Spiel mit Lebensläufen im Zeitalter von Wikipedia, neben die Lebens(er)findung werden Rezensionen der Hoppeschen Bücher gestellt, und Wirklichkeit und

«Ich denke häufig; wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis?» Diesen Satz von Anton Tschechow zitiert Max Frisch in seinem Stück «Ein Spiel», in dem er sich mit der Zufälligkeit von Ereignissen und der Veränderbarkeit von Lebensläufen befasst. Was viele umtreibt und keiner vermag, ist einer Autorin spielerisch möglich: Felicitas Hoppe nimmt sich die Freiheit, ihre Biographie noch einmal ganz neu zu schreiben, sie erzählt von einer kanadischen Kindheit, einer Jugend in Australien, Reisen über das Meer und einer Flucht nach Amerika. «Hoppe» ist keine Autobiographie, sondern eine Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt. Es ist ein lustvolles Spiel mit Lebensläufen im Zeitalter von Wikipedia, neben die Lebens(er)findung werden Rezensionen der Hoppeschen Bücher gestellt, und Wirklichkeit und Fiktion werden kunstvoll miteinander verwoben.

 

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, studierte in Tübingen, den USA, Rom und Berlin. 1996 erschien ihr Debüt «Picknick der Friseure» (S. Fischer). Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.

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