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Programm

Montag 19. Mai 2003  

George Wyland-Herzfelde

Datum: Montag 19. Mai 2003
Zeit: 20.00 Uhr

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Von Ernst Bloch erhielt der Junge George Wyland den Rat, Karl May zu lesen, von Oskar Maria Graf den ebenso wichtigen - aber weniger befolgten - Hinweis, «niemals unter die Tüchtigen zu gehen». Bloch und Graf zählten, wie auch George Grosz und später im US-Exil Berthold Brecht, zu den engsten Freunden seiner Familie, des Verlegers Wieland Herzfelde (Malik-Verlag), seiner Frau Gertrud und des Meisters der Fotomontage John Heartfield.
George Wyland-Herzfelde hat erst spät seine Erinnerungen niedergeschrieben («Glück gehabt», dtv 2003), aus denen ganz nebenbei eine kleine Kulturgeschichte der Exilliteratur entstanden ist. Er spricht im Literaturhaus über seine Kindheit in Berlin, die Jahre des Exils in Salzburg, Prag, der Schweiz und den USA. George Wyland-Herzfelde wohnt heute in Zürich.

Das Gespräch mit George Wyland-Herzfelde führt Christina Thurner (Universität Basel).
Im Museum Strauhof ist noch bis zum 25. Mai die Ausstellung «Heimat Los Schweiz» zu sehen.

Bücher in der Museumsgesellschaft: