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Programm

Donnerstag 18. März 2004  

Gert Jonke (Österreich)

Datum: Donnerstag 18. März 2004
Zeit: 20.00 Uhr

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Das lustvolle Erproben unterschiedlichster sprachlicher Möglichkeiten zeigt sich schon in Gert Jonkes erstem Roman «Geometrischer Heimatroman», (wiederaufgelegt Jung und Jung, 2004) sehr deutlich: Der Dorfplatz bildet das Zentrum der Erzählung - er ist ein ideales Beobachtungsfeld für zwei Figuren, die den Platz jedoch nicht betreten. Vor den Augen der anderen verborgen, sehen sie schärfer, hören sie differenzierter und protokollieren in der Folge, was an diesem Ort vor sich geht. Jonke fängt diesen Mikrokosmos ein, wechselt mühelos zwischen Protokoll und Satire, zwischen penibler Auflistung von Regeln, die das Leben umstellen und dem Insistieren auf der Kraft der Poesie.

Gert Jonke, geboren 1946 in Klagenfurt, lebt in Wien. 1997 erhielt er den Erich-Fried-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. Die zeitgenössische Literatur wäre ohne ihn verarmt.

Beatrice Stoll führt mit Gert Jonke das Gespräch.

Bücher in der Museumsgesellschaft: