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Programm

Montag 5. Mai 2003  

Guy Helminger und Roland Harsch aus Luxemburg

Datum: Montag 5. Mai 2003
Zeit: 20.00 Uhr

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Guy Helminger (geb. 1963 in Esch-sur-Alzette) bezeichnet man in Luxemburg als Henri Michaux unserer Tage, als einen Unbeirrbaren, schräg gegen den Wind und mit einem Augenzwinkern Schreibenden - als einen bösen Gentlemen. Denis Scheck schreibt über ihn: «Er liefert uns Lesern nicht das, was wir erwarten, sondern das, was wir wirklich brauchen: Literatur als Lebensmittel, unausdeutbare und verstörende Parabeln einer zweiten Wirklichkeit, durch die die uns umgebende erste Wirklichkeit erklärbar und damit überhaupt erst lebbar wird.»
Roland Harsch (geb. 1951 in Luxembourg) veröffentlicht seit 1986 seine pikant-ironischen, oft auch parodistischen Texte in luxemburgischen Zeitungen und Zeitschriften. Er ist weit und hoch über dem inzwischen über Luxemburgs Cabaret-Bretter gegangenen Weg des geringsten Widerstandes und des wohlfeilen Beifalls einsame literarische und linguistische Spitze. Das Publikum wird den tiefen Schlamassel, in dem wir alle stecken, bei Harschs Darbietung verdrängen.

Beide Autoren schreiben ihre Texte mit dem Ohr und tragen sie in einem charmanten letzeburgischen Akzent im Literaturhaus vor. Einführung und Gespräch über das neuere literarische Schaffen in Luxemburg: Publizist Michel Raus.

Bücher in der Museumsgesellschaft: