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Programm

Dienstag 9. September 2003  

Hugo Loetscher

Datum: Dienstag 9. September 2003
Zeit: 20.00 Uhr

Autor/in:

Vom Alpinen in die Urbanität: Nicht in der Verherrlichung der Alpen durch Albrecht Haller sieht Loetscher den Ursprung der Schweizer Literatur, sondern in der Autobiographie des Geissbuben Thomas Platter, der die Berge verlässt, um in Basel, der Stadt des Humanismus, sein Heil zu suchen. Einiges erfährt man in den Aufsätzen zur literarischen Schweiz unter anderem über den «armen Hund» Friedrich Glauser, über die voreiligen Herbergen Ludwig Hohls, über Loetschers «erschwerte Verehrung» Max Frischs oder über Friedrich Dürrenmatt, dem in der Sammlung ein Hauptplatz zukommt.

«Provinz ist nicht eine Gegebenheit, sondern eine Entscheidung» - so lautet die provozierende Bilanz des neuen Essaybandes «Lesen statt klettern» von Hugo Loetscher (Diogenes Verlag, 2003).

Hardy Ruoss spricht mit Hugo Loetscher über «das Leiden an der Enge, über den Druck eines Konformismus, der sich als Demokratie ausgibt, und über eine Hypochondrie, die vor Leiden an Problemen die Probleme verpasst».

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