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Programm

Donnerstag 11. April 2013  

Jérôme Ferrari

Jérôme Ferrari unterhält sich mit Ivan Farron über seinen Roman «Predigt auf den Untergang Roms» (Secession 2013), für den er 2012 den Prix Goncourt erhalten hat. Aus der deutschen Übersetzung liest Daniel Hajdu.

Datum: Donnerstag 11. April 2013
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

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Teilnehmer/in:

Ein fliegender Fotograf spannt ein weisses Leintuch auf dem Schulhof, Marcels Mutter und seine Geschwister lächeln ihm entgegen. Hayet geht weg, und eine Serie von Katastrophen bricht wie ein göttlicher Fluch über die korsische Dorfbar herein. Libero steht auf der Dorfstrasse mit einer eben abgefeuerten Pistole in der Hand. Aurélie sucht im algerischen Hippo Regius nach der Basilika des Augustinus. In «Predigt auf den Untergang Roms» erzählt Jérôme Ferrari die Geschichte einer korsischen Familie über mehrere Generationen hinweg, und konzentriert sich dabei auf jene kaum wahrnehmbaren Kippmomente, in denen eine alte Welt untergeht und – vielleicht – eine neue entsteht. In hypnotisch-bezwingender Sprache, mit mäandrierenden Sätzen singt er, wie einst der Heilige Augustinus, von der Vergänglichkeit und Ewigkeit der Dinge.

 

Jerôme Ferrari (*1968 in Paris) ist Autor und Philosophielehrer. Er lebte in Algier und auf Korsika und unterrichtet heute Philosophie in Abu Dhabi. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, «Predigt auf den Untergang Roms» («Sermon sur la chute de Rome», Actes Sud 2012) wurde mit dem bekanntesten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet.

 

Das Gespräch findet auf Französisch mit deutscher Übersetzung statt.

Bücher in der Museumsgesellschaft: