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Programm

Donnerstag 11. Dezember 2003  

Judith Hermann

Datum: Donnerstag 11. Dezember 2003
Zeit: 20.00 Uhr

Autor/in:
Moderator/in:

Judith Hermann liest und diskutiert mit Hans Ulrich Probst.

Nach dem überwältigenden Erfolg ihres Debüts «Sommerhaus, später» (1998) war der Ruhm über Judith Hermann hereingebrochen wie ein Unwetter. Eine neue Stimme war geboren: kurz, prägnant, gleichmütig und vorurteilsfrei. Sätze wie «Es gibt keine andere junge Erzählerin mit einer so ausgeprägten Stimme ... Auf kein Buch wird so lautstark gewartet, wie auf ihr nächstes» (FAZ) hatten den Erwartungsdruck in bedrohliche Höhen geschraubt. Im Frühjahr 2003 wurden die hochgeschraubten Erwartungen von Judith Hermann souverän erfüllt.
Die Stimmen im neuen Band «Nichts als Gespenster» (Fischer Verlag, 2003) sind so ausgeprägt wie zuvor. Die Schwebe, in der Geschehnisse, Bilder, Phantasien und Erinnerungen sich schwerelos zu berühren scheinen, die lakonisch-biegsamen Sätze, die das, was geschieht, nicht schwerer gewichten als das, was geschehen ist oder geschehen könnte, die Stille, in der das Nicht-Gesagte hörbar wird, das alles zeigt die Signatur eines Erzählens, das ganz bei sich ist.
1970 wurde sie in Berlin geboren, 2003 ist sie ein heller Star am deutschen Dichterhimmel: Judith Hermann, Ex-Studentin, Ex-Stipendiatin, Ex-Kellnerin. 2001 wurde sie mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.

Eine Zusammenarbeit mit der GESSNERALLEE

Bücher in der Museumsgesellschaft: