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Programm

Donnerstag 10. Februar 2005  

Klaus Merz

Datum: Donnerstag 10. Februar 2005
Zeit: 20.00 Uhr

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«Ob Klaus Merz ein Stück Prosa schreibt oder ein Gedicht, immer erscheint vor uns ein Stück Wirklichkeit in extremer Verdichtung, schwere Materie. Das Entscheidende aber geschieht, wenn es endet. Wenn es endet, expandiert die Verdichtung. Sie schiesst aus ins Imaginäre. Um es filmisch zu sagen: Bei Klaus Merz zoomt die Nahaufnahme stets in die Totale», sagte Peter von Matt in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Gottfried-Keller-Preises 2004. Auch in seiner neuen Erzählung «Los» (Haymonverlag, 2005) versteht der Autor es, mit den Mitteln der Imagination, der Erinnerung und seiner knappen, bildstarken Sprache ein Menschenschicksal zu umreissen.
Mitte November bricht Thaler zu einer Bergwanderung auf und bleibt verschollen. Klaus Merz nimmt diese verlorene Spur auf und führt uns weit über den Berg hinaus zu den möglichen Ursprüngen von Thalers Leben und Lieben; «Los» ist eine stille Geschichte des Verschwindens.

Peter von Matt führt mit Klaus Merz das Gespräch.

Bücher in der Museumsgesellschaft: