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Programm

Donnerstag 22. Mai 2014  

Marie NDiaye

Marie NDiaye liest aus ihrem neuen Roman «Ladivine» (Suhrkamp 2014). Das Gespräch mit der Autorin führt Ruth Schweikert (auf Deutsch mit französischer Übersetzung), aus der deutschen Übersetzung liest Brigitte Cuvelier.

Datum: Donnerstag 22. Mai 2014
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:
Teilnehmer/in:

Die Geschichte von Marie NDiayes neuem Roman erstreckt sich über vier Generationen und fünfzig Jahre. Am Anfang steht Clarisse Rivière und ihre Weigerung, ihrem Mann Richard und ihrer Tochter Ladivine gegenüber zu erzählen, wer sie wirklich ist – nicht die gutbürgerlich klingende Clarisse, sondern Malinka, Tochter der schwarzen Näherin Ladivine Sylla. Wie in «Drei starke Frauen» (Suhrkamp 2010) fokussiert Marie NDiaye auch in ihrem neuen Werk wieder auf die Zeichnung ineinander verflochtener Frauenschicksale, familien- und generationenüberspannend. Sie beschreibt die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Protagonisten aus deren Innenperspektive, jede Regung hin- und herwendend – und zugleich deutlich machend, dass alle Personen etwas nicht rational Reduzierbares bergen und verbergen.

Marie NDiaye (*1967 in Pithiviers bei Orleans) veröffentlichte mit 17 ihren ersten Roman; weitere Romane und Theaterstücke folgten. Für «Rosie Carpe» erhielt sie 2001 den Prix Femina, für «Drei starke Frauen» 2009 den Prix Goncourt. Marie NDiaye ist eine der meistgelesenen französischen Gegenwartsautorinnen. Sie lebt in Berlin.

Bücher in der Museumsgesellschaft: