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Programm

Donnerstag 20. Februar 2003  

Martin R. Dean

Datum: Donnerstag 20. Februar 2003
Zeit: 20.00 Uhr

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Väter rumoren in der Regel im Mann weiter, auch wenn sie verhasst, abwesend oder fremd sind. Franz Kafka, Philip Roth oder Sartre geben Beispiele, dass ein Vatermangel oder -hass kreativ in Sprache - und also einen lebenslänglichen Text - umgearbeitet werden kann. Martin R. Dean greift in seinem neuen Roman «Meine Väter» das Vaterthema auf und erzählt zugleich raffiniert etwas von seiner eigenen Geschichte.
Robert, ein 40-jähriger Dramaturg und selbst schon Vater, hat zu viele Väter und zu wenige: genau zwei. Seinen leiblichen Vater hat er nie kennen gelernt, und als er plötzlich eine Spur von ihm findet, gerät sein Leben aus der Bahn.
Roman Bucheli (NZZ) führt mit dem Autor ein Gespräch darüber, was vaterlose Söhne sind und was sie tun, um den fehlenden Vater zu ersetzen.

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