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Programm

Donnerstag 11. März 2010  

Maxim Biller

Datum: Donnerstag 11. März 2010
Zeit: 20.00 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:

Mikael Krogerus (Autor und Journalist) führt mit Maxim Biller das Gespräch.

Maxim Billers mit «Selbstporträt» untertiteltes Buch «Der gebrauchte Jude» (Kiepenheuer & Witsch, 2009) erzählt in Romanform die tragikomische Geschichte eines Juden, der in einem Land Schriftsteller wird, in dem es den Nazis zufolge keine Juden mehr geben sollte. Dieses Selbstporträt zeigt, wie man sich selbst auf die Spur kommt - und seinen Freunden und Feinden.

Biller erzählt von einem jungen Mann, der immer wieder hört, er solle nicht darauf bestehen, der zu sein, der er ist, und spätestens dann allen klarmacht, dass er nicht zu bremsen ist, als er mit dem Schreiben beginnt. Die frühen 80er-Jahre kommen mit diesem Buch zurück, München, der Abendhimmel über dem Schumann's, der Eisbach im Englischen Garten und immer wieder Bücher: Pasternaks Autobiografie «Geleitbrief», Mordecai Richlers «The Street» und später Bob Dylans «Chronicles». Billers Selbstporträt steht in dieser Tradition der melancholischen Künstler-Lebensgeschichte.

Maxim Biller, 1960 geboren in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Er schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Kolumnen «Moralische Geschichten», die auch als Buch erschienen sind, und veröffentlicht regelmässig Short Storys im New Yorker. Bei Kiepenheuer & Witsch sind von ihm u.a. erschienen: der Roman «Die Tochter», die Erzählbände «Wenn ich einmal reich und tot bin», «Land der Väter» und Verräter», «Bernsteintage» und der verbotene Roman «Esra».

Bücher in der Museumsgesellschaft: