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Programm

Mittwoch 29. Januar 2014  

Noémi Kiss

Noémi Kiss ist die siebte Autorin in Residence am Literaturhaus Zürich. Am heutigen Abend unterhält sie sich mit Zsuzsanna Gahse. Aus den deutschen Texten liest Lara Körte.

Datum: Mittwoch 29. Januar 2014
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:
Teilnehmer/in:

Das Schreiben Noémi Kiss‘ ist von einem starken Bewusstsein für Gender-Theorien geprägt. Als »neue Stimme, die im Männergesangsverein der ungarischen Gegenwartsliteratur kaum mehr zu überhören ist«, wurde Noémi Kiss von der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« gefeiert. In «Was geschah, während wir schliefen» (Matthes & Seitz 2008) beschreibt Noémi Kiss Grenzüberschreitungen von einem Land und von einem Geschlecht zum anderen, von Traum zu Realität.

Noémi Kiss wurde 1974 in Gödöllõ, nordöstlich von Budapest, geboren. Sie studierte Hungarologie, Komparatistik und Soziologie an der Universität in Miskolc. Zwei Jahre verbrachte sie an der Universität Konstanz mit literaturwissenschaftlichen Forschungen. Ihre Doktorarbeit »Határhelyzetek. Paul Celan költészete és magyar recepciója« über die Rezeption Paul Celans in Ungarn wurde 2003 veröffentlicht, wie auch ihr Essayband »Tájgyakorlatok«. Noémi Kiss veröffentlichte zahlreiche Gedichte, Essays, Erzählungen, Kritiken und Aufsätze in deutscher und ungarischer Sprache. Sie ist Mitarbeiterin und Redakteurin der Zeitschrift »Új Holnap« und Mitglied des Vereins junger ungarischer Schriftsteller.

Bücher in der Museumsgesellschaft: