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Programm

Dienstag 17. Oktober 2000  

Nuruddin Farah - Somalia/England

Datum: Dienstag 17. Oktober 2000
Zeit: 20.00 Uhr

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Der in Südafrika lebende somalische Autor gehört neben Wole Soyinka zu den bekanntesten afrikanischen Schriftstellern englischer Sprache. 1998 erhielt Farah für seinen soeben auf Deutsch übersetzten Roman «Secrets» («Geheimnisse». Suhrkamp 2000) den Neustadt International Literary Price, den laut New York Times «wichtigsten literarischen Preis nach dem Nobelpreis».

Farah wurde 1945 im damals italienischen Somalialand geboren und hat in Somalia, England und Indien studiert. Englisch, seine gewählte Schriftsprache, ist nicht seine einzige Sprache: Farah spricht und schreibt ebenso Somali, Arabisch, Amharisch, Punjabi und Italienisch. Heute lebt er zwischen den Kontinenten wie ein Nomade und unterrichtet an Universitäten in Afrika, Amerika und Europa. Vor diesem Hintergrund gibt Nuruddin Farah in seinen Romanen immer wieder kritische Antworten auf aktuelle Fragen Afrikas und - vor allem - seines Heimatlandes Somalia, mit welchem er sich stets sehr verbunden fühlte.

Bücher in der Museumsgesellschaft: