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Programm

Dienstag 14. Mai 2013  

Péter Esterházy

In «Esti» (Hanser Berlin 2013) erkundet Péter Esterházy seine Wahlverwandtschaft mit dem ersten modernen Romanhelden der ungarischen Literatur. Andreas Isenschmid unterhält sich mit dem Autor.

Datum: Dienstag 14. Mai 2013
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

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Péter Esterházy hat es wieder geschafft. Er hat ein Buch geschrieben, das den Leser verzaubert, laut auflachen lässt, ins Sinnieren bringt, kurz : das Stunden reinsten Leseglücks beschert. Jeden seiner Sätze möchte man zitieren, so schön sind sie. Worum es geht? Esterházy nähert sich Kornél Esti, dem Romanhelden des grossen Deszö Kosztolányi (1885-1936), entwirft seine Kindheit und folgt ihm durchs Leben – wobei Esti bei Estérhazy in äusserster Wandelbarkeit mal Junge, mal Studentin in rotem Miniröckchen, mal die Jungfrau Maria oder ein betender Karpfen ist. Ausserdem ist er auch «die schwermütige Dämmerung, das lila Abendrot, die glückliche Stunde, Esti ist das luftig leichte und leise Gespräch, ist Weintrinken mit Freunden und einsames Gebet, Esti ist ein Name, der zwar schon besetzt ist, der aber neckisch von sich behauptet, er sei leer, zu füllen, noch (immer!) unbestimmt, er sagt : Sei das Unendliche.» Und so ist Esti nicht zuletzt auch ein romanhafter Lebenslauf des grossen Péter Esterházy: «Nennt mich Kornél Esti.»

 

Peter Esterhazy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt.  Für «Harmonia Caelestis» erhielt er u.a. den Ungarischen Literaturpreis, 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Bücher in der Museumsgesellschaft: