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Programm

Mittwoch 4. März 2009  

Philipp Sarasin über Darwin und Foucault ----------AUSVERKAUFT

Datum: Mittwoch 4. März 2009
Zeit: 20.00 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Moderator/in:
Teilnehmer/in:

AUSVERKAUFT - Restkarten an der Abendkasse

Guido Kalberer (Kulturchef des Tages-Anzeiger) führt mit Philipp Sarasin das Gespräch.

Professor Sarasins Buch «Darwin und Foucault» (Suhrkamp, 2009) unternimmt ein Experiment: Wie im Labor werden zwei der aggressivsten «Säuren» moderner Theoriebildung in eine Schale gegossen, um dann zu beobachten, wie sich das Gemisch verhält. Charles Darwin und Michel Foucault stehen beide für ein Denken, das in radikaler Weise mit Traditionen bricht und den Unterschied zwischen Natur und Kultur ebenso in Frage stellt wie das angebliche Wesen der Dinge: Alles verflüssigt sich unter ihrem genealogischen, auf die Herkunft von älteren Formen achtenden Blick und verrät so, dass die Dinge «keine Identität» und «kein Wesen» haben bzw. dass die Vorstellung von einer stabilen Ordnung der Natur sinnlos ist.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Charles Darwin hat Philipp Sarasin einen spannenden Dialog zwischen zwei Theoretikern angezettelt, die auf ihren Gebieten von herausragendem Einfluss sind, bislang aber kaum je zusammengedacht wurden.

Philipp Sarasin ist Professor für Neuere Allgemeine Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich.