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Programm

Donnerstag 8. Mai 2014  

Schweizer Literaturpreise: David Bosc, Vera Schindler-Wunderlich, Matteo Terzaghi

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Schweizer Literaturpreise 2014 unterhalten sich über die Beziehung zwischen Bild und Text in ihren Werken. Moderation: Hans-Ulrich Probst, aus den deutschen Übersetzungen liest Rebekka Burckhardt.

Datum: Donnerstag 8. Mai 2014
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:
Teilnehmer/in:

David Bosc, Vera Schindler-Wunderlich und Matteo Terzaghi gehören zu den Gewinnerinnen der Schweizer Literturpreise 2014. Bei ihnen allen manifestiert sich eine starke Neigung zum Bildlichen in ihrem schriftstellerischen Werk: vom poetischen Blick auf die Wirklichkeit und ihre Erscheinungsformen hin zu einer essaystischen oder biographischen Auseinandersetzung mit dem Bild (und seinen Produzenten). Wie Bildliches und Literarisches in einen Dialog treten und einander gegenseitig beeinflussen, darüber wollen wir uns mit ihnen unterhalten.

Matteo Terzaghi (*1970 in Bellinzona) arbeitet nach einem Philosophiestudium beim Verlag Casagrande. Autor von Kinderbüchern, philosophischen Essays, er realisierte zahlreiche Ausstellungen und Publikationen in Zusammenarbeit mit dem Künstler und Grafiker Marco Zürcher. In seinem Werk «Ufficio proiezioni luminose» (Quodlibet) stehen auf kleinstem Erzählraum autobiographische Erzählung, philosophische Mikroaufsätze und Reflexionen über die Beziehung zwischen Bild und Text im Dialog.

David Bosc (*1973) studierte politische Wissenschaften in Italien und Frankreich, lebte in Paris und Warschau. Heute ist er für Les Editions Noir sur Blanc in Lausanne tätig, er ist Autor von Essays, Übersetzungen (Jonathan Swift, Dino Campana) und Romanen («Sang lié» 2005, «Milo» 2009). Sein letztes Werk, «La Claire Fontaine» (Verdier), ist ein Roman über den Maler Gustave Courbet.

Vera Schindler-Wunderlich (*1961 in Solingen) lebt – nach einem Studium der Musikwissenschaften und Anglistik in Köln, Aberdeen und Freiburg im Breisgau – heute bei Basel. Sie war Redaktorin bei der schweizerischen Literaturzeitschrift orte und arbeitet als Redaktorin und Protokollführerin bei den schweizerischen Parlamentsdiensten in Bern. 2012 erschien ihr Debütband «Dies ist ein Abstandszimmer im Freien» (edition pudelundpinscher).
 

Mehr zu den Schweizer Literaturpreisen erfahren Sie unter www.literaturpreise.ch

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