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Programm

Montag 14. Dezember 2009  

Sixties - Paul Nizon ----- AUSVERKAUFT

Datum: Montag 14. Dezember 2009
Zeit: 20.00 Uhr

Teilnehmer/in:

AUSVERKAUFT - RESTPLÄTZE AN DER ABENDKASSE

Schweizerisch-französische Verbundenheiten, freiwilliges Exil und die Diskussion um die Begriffe Heimat und Fremde: Mit Paul Nizon spricht Peter Hamm.

In den 60er-Jahren lebte Paul Nizon noch hauptsächlich in Bern, seiner Geburts- und Mutterstadt; seit 1977 lebt er, nach Aufenthalten in Rom und London, fest in seinem freiwillig gewählten Exil in Paris. Seine Bücher werden seither kurz nach Erscheinen ins Französische übersetzt, und oft erzielen sie jenseits des Rheins höhere Auflagenzahlen als diesseits. Nizon hat sich dabei immer weiter von seinen calvinistischen Wurzeln entfernt; bereits in «Canto» (1963) stellte er der in seiner Geburtsstadt Bern vorherrschenden verkümmerten bürgerlichen Lebensform das enthusiastisch besungene Rom entgegen. Und wie auch andere Schweizer Autoren wurde Nizon in den 60er-Jahren stark von der französischen Literatur, vornehmlich von Autoren wie Robbe-Grillet, Pinget, Queneau und Perec, beeinflusst.An dem Abend spricht er mit Peter Hamm über schweizerisch-französische Verbundenheiten und Abgrenzungen, die für ihn in den 60er-Jahren begannen.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Seminar der Universität Zürich.

Mit freundlicher Unterstützung durch die UBS Kulturstiftung und Migros-Kulturprozent.