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Programm

Sonntag 28. Februar 2016  

Tage arabischer Literatur: Jonas Lüscher mit seiner Übersetzerin Ola Adel - «Frühling der Barbaren» in Kairo

Gespräch in Anwesenheit des ägyptischen Verlegers von Jonas Lüscher, Sherif Bakr. Moderation: Martin Ebel.

Datum: Sonntag 28. Februar 2016
Zeit: 14.30 Uhr
Preis normal CHF 12.00
Preis ermässigt CHF 8.00

Autor/in:
Moderator/in:
Teilnehmer/in:

Jonas Lüschers Debütnovelle «Frühling der Barbaren» spielt u.a. in Tunesien zur Zeit der Revolution, 2015 ist der Roman für den Al Arabi Verlag ins Arabische übersetzt worden. Jonas Lüscher war bei der Buchvernissage in Kairo dabei und hat Ägypten auch sonst bereist. Autor und Übersetzerin unterhalten sich über den Transfer zwischen den Sprachen, über die Rezeption beim arabischen Publikum u.a. Darüber hinaus wird ein Blick darauf geworfen, welche Bücher ins Arabische übersetzt werden, von den Klassikern zur zeitgenössischen Literatur.

Ola Adel hat Germanistik, Anglistik und Arabistik studiert, sie ist Dozentin für Deutsche Literatur und Übersetzung an der Ain Shams Universität, Kairo und seit 2014 Leiterin des Refaa Zentrums für Ausbildung, Übersetzung und Publikation. Sie ist Übersetzerin zahlreicher Werke aus dem Deutschen ins Arabische, u.a. von Brigitte Kronauer, Ulrich Beck, Peter Wawerzinek, Joachim Sartorius u.a. Sie war Jurymitglied für den deutsch-arabischen Übersetzerpreis des Goethe Instituts.

Jonas Lüscher, *1976 in der Schweiz, war Stoffentwickler und Dramaturg in der Münchner Filmwirtschaft. Er hat in München Philosophie studiert und war Doktorand am Lehrstuhl für Philosophie an der ETH Zürich. Seine Debütnovelle «Frühling der Barbaren» (C.H. Beck) wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert, ebenso für den Schweizer Buchpreis. Jonas Lüscher lebt in München.

Bücher in der Museumsgesellschaft:

Das Gespräch findet auf Deutsch und Arabisch statt.

Partner: In Kooperation und mit freundlicher Unterstützung des Übersetzerhauses Looren, des Übersetzungsförderungsprogramms Litrix.de des Goethe-Instituts, und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.