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Programm

Freitag 24. Mai 2002  

Thomas Hettche

Datum: Freitag 24. Mai 2002
Zeit: 20.00 Uhr

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Das Schwurgericht folgt dem Plädoyer des Oberstaatsanwalts: Lebenslanges Zuchthaus für einen 'Lustmörder'. Nur Hans Arbogast weiss, was am ersten September 1953 wirklich geschah. In dem Kriminalroman «Der Fall Arbogast» (DuMont 2001) spürt Thomas Hettche spannend und detailgetreu einen Justizskandal auf, der sich 1953 bis 1969 zwischen Schwarzwald und Tessin, Frankfurt und Ostberlin zugetragen hat.

Im Gespräch mit dem Autor wird der Frage nach dem Verhältnis zwischen realer Vorlage und literarischem Text nachgegangen. Was macht einen historischen Stoff als Quelle für einen Roman so interessant? Wird hier bloss ein Mangel an Phantasie kompensiert oder im Gegenteil die Wirklichkeit von der Literatur korrigiert? Das Gespräch führt Karin Schneuwly.

Thomas Hettche hat sich durch gewagte Stoffwahl und seine sinnliche Sprache einen Platz unter den bekanntesten deutschsprachigen Autoren erschrieben. Neben seinen literarischen Werken veröffentlicht Thomas Hettche auch Essays und journalistische Beiträge in der NZZ und FAZ. Er wurde u.a. mit dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet.

Bücher in der Museumsgesellschaft: