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Programm

Montag 8. März 2004  

Urs Allemann und Jürg Laederach

Datum: Montag 8. März 2004
Zeit: 20.00 Uhr

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Urs Allemanns Poesie zeigt ein radikales Formbewusstsein: Form ist die Art und Weise, einen Inhalt nicht nur sag-, sondern vor allem auch erlebbar zu machen. Oden und Elegien aus dem Band «Holder die Polder» und Sonette und Gesänge aus «schoen! schoen!» (beide Engeler Verlag) trägt der Autor an diesem Abend vor. Durch das Vortragen erfahren die strengen Sprachformen schmerzhafte Verletzungen.

Jürg Laederachs minimale Stücke - vier Einakter, gesammelt unter dem Titel «Im Hackensack» (Engeler, 2003) - handeln maximal vom Verschwinden. Vom Verschwinden der Figuren und ihrer Biografie. An ihre Stelle treten Wörter und Sätze als Protagonisten und machen das Theater so schwarz wie die Tasten des Klaviers von Thelonius Monk aus dem Titelstück.

Moderation: Martin Zingg

Bücher in der Museumsgesellschaft: