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Programm

Sonntag 7. April 2013  

Wahlverwandtschaften – Literatur und Musik

«Musik ist die gedankenloseste und deshalb süsseste Kunst» Robert Walser und die Musik

Datum: Sonntag 7. April 2013
Zeit: 11.15 Uhr
Ort: Tonhalle, Kleiner Saal, Claridenstrasse 7
Preis normal CHF 30.00

Reihe:

Kai Wessel Countertenor

Elmar Schmid Klarinette

Viviane Chassot Akkordeon

Ronald Dangel Kontrabass

David Bruchez-Lalli Leitung

 

Michael Neuenschwander Lesung

 

Roman Brotbeck Einführung

Robert Walser (1878-1956) Texte

Heinz Holliger «Beiseit», 12 Lieder nach Gedichten von Robert Walser

 

 

«Mir fehlt etwas, wenn ich keine Musik höre, und wenn ich Musik höre, fehlt mir erst recht etwas. Dies ist das Beste, was ich über Musik zu sagen weiss.», schreibt Robert Walser in «Fritz Kochers Aufsätzen». Was in so einfach formulierten Sätzen daherkommt, ist wohl die bescheidenste Art und Weise, eine stille und leise Liebeserklärung in Worte zu fassen. Eine Liebeserklärung Walsers an die „gedankenloseste“ der Künste – die Musik.

Robert Walser war der Musik sehr zugeneigt, wenn auch in «sanfter Traurigkeit», wie er es selbst formulierte. Umgekehrt hat auch Robert Walsers Werk Anlass gegeben, in Musik verwandelt zu werden. Eine Vielzahl von Komponisten – nachgerade auch der jüngeren Generation – hat Walsers Wortkunst in Tonkunst umgeformt. Gedichte, wie Prosastücke Walsers haben Eingang in die Musik gefunden. Das Wechselspiel von Literatur und Musik in Walsers Texten und in den Vertonungen seines Werks, soll an dieser Matinée hörbar werden.

 

In Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.

 

 

 

 

 

Kartenvorverkauf nur über die Tonhalle (044 206 34 34) möglich. Alle reservierten Karten müssen bis Freitag, 5. April an der Kasse der Tonhalle abgeholt werden.