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Programm

Sonntag 30. Mai 2010  

Wahlverwandtschaften - Musik und Literatur

Datum: Sonntag 30. Mai 2010
Zeit: 11.15 Uhr
Preis normal CHF 30.00

Autor/in:
Teilnehmer/in:

Aufführungsort: Tonhalle, Kleiner Saal, Gotthardstr. 5

Einführender Vortrag von Daniel Fueter.
Marius Ungureanu (Viola) und Andreas Berger (Schlagzeug) liefern eine musikalische Performance.
Michael Lentz tritt mit Material aus seinem neuen Gedichtband «Offene Unruh. Einhundert Liebesgedichte» in einer Sprachperformance auf.
 
«in den höchsten tönen/ will unsere liebe gesungen sein/ und in den höchsten tönen singen wir/ die tiefsten mit/ und singen in den tiefsten die höchsten». Dass tiefes Empfinden – mit all seinen Zwischentönen – mit Sprachlosigkeit und Stille einhergehen kann, davon schreibt Michael Lentz in seinem neuen Gedichtband «Offene Unruh. Einhundert Liebesgedichte». Dem Verstummen, dem Wunsch nach Tonlosigkeit, steht in diesem Gedichtband allerdings das deutliche Verlangen nach dessen Counterpart, dem Klang, dem Laut, dem Lautwerden entgegen. Entsprechend treffen Lentz’ Gedichte an diesem Vormittag auf die Musik des Bratschisten Marius Ungureanu und des Schlagzeugers Andreas Berger: In einer gemeinsamen Klang-Text-Performance werden die drei Künstler die Bühne des Kleinen Saals der Tonhalle in ein aufregendes Experimentierfeld verwandeln.
 
Michael Lentz ist Autor von Romanen (u.a. «Pazifik Exil», Fischer 2007), Erzählungen, Gedichten, Theaterstücken (u.a. «Warum wir also hier sind», Fischer TB, 2009) und Hörbüchern. Unter verschiedenen Auszeichnungen ist auch der Ingeborg-Bachmann-Preis 2001 für «Muttersterben» zu finden.
Marius Ungureanu ist ein in Rumänien geborener Bratschist, der sowohl in der Interpretation wie auch in der Improvisation zu Hause ist. Er sucht immer wieder gerne neue Verbindungen von Musik zu anderen Künsten. Andreas Berger aus Thun ist Solo-Schlagzeuger im Tonhalle Orchester und spielt in verschiedenen Jazz- und Rockformationen.
 
Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.

Kartenvorverkauf nur über die Tonhalle (044 206 34 34), Reservationen auch über das Literaturhaus möglich. Alle reservierten Karten müssen bis 27. Mai an der Kasse der Tonhalle abgeholt werden.

Bücher in der Museumsgesellschaft: