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Programm

Freitag 17. März 2006  

«Wer keinen Pass hat, ist ein Hund»

Datum: Freitag 17. März 2006
Zeit: 20.00 Uhr

Moderator/in:

Lesung aus Texten von Federica Spitzer, Alfred Heller, Käthe Vordtriede und Ruth Cidor-Citroen.
Einführung und Moderation: Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
Im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung.

Unzählige literarische Texte, Briefe und amtliche Dokumente bedeutender Schriftsteller und Künstler geben uns heute einen Eindruck davon, was es hiess, vor der Bedrohung durch die nationalsozialistische Verfolgung in das schweizerische Exil flüchten zu müssen. Sie stiessen hier oft auf Unverständnis und Ignoranz, Selbstgefälligkeit und Gefühlskälte, zuweilen aber auch auf Hilfsbereitschaft, Verständnis und menschliche Wärme. Weniger bekannt sind die Aufzeichnungen so genannter kleiner Leute, die sich legal oder illegal in die Schweiz retten konnten. Die Texte aus den Erinnerungen schildern die dramatischen Situationen der Flucht und die schwere Eingewöhnungsphase der Emigranten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Exilforschung und dem Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich.

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung findet vom 17. bis zum 19. März 2005 hauptsächlich in der Semper-Aula der ETH Zürich statt. Weitere Informationen zu allen Anlässen unter www.exilforschung.de