Partner: Stadt ZürichZKB

Programm

Sonntag 20. Januar 2008  

Zerrinnerungen - für Fritz Senn

Datum: Sonntag 20. Januar 2008
Zeit: 11.00 Uhr
Preis normal CHF 20.00

Moderator/in:
Teilnehmer/in:

ACHTUNG: Veranstaltungsbeginn ist um 11.00 Uhr im Zunfthaus zur Schmiden (1 Gehminute vom Literaturhaus entfernt, Marktgasse 20)

Mit Fritz Senn diskutieren und plaudern Thomas Bodmer, Katharina Hagena, Hugo Loetscher, Christine O'Neill, Harry Rowohlt und Christa Schuenke. Den roten Faden an diesem Morgen halten Ruth Frehner und Ursula Zeller.

Die Rezensenten in den letzten 40 Jahren sind sich einig über Fritz Senn: Unser Subjekt ist schlank und geschmeidig, seit einiger Zeit umflort mit auffallender silbriger Mähne, immer in Bewegung, gewandt, ein flüchtiger Schatten und natürlich ein distinguierter, begeisterter Joyce-Experte. So wie die Texte von Joyce «hyper» sind, sind es auch die Aufsätze von Fritz Senn: hypersensitiv und hyperpräzis. Wenn er sich widerspricht, bemerkt er das selbst als Erster. Seine Haltung lässt sich vielleicht am besten mit einer Wendung von Haines, einer Figur im Ulysses, ausdrücken: «I don't know, I'm sure.»

An diesem Morgen steht Fritz Senn einmal selbst im Mittelpunkt, und neben ihm das Buch «Zerrinnerungen. Fritz Senn zu James Joyce», in dem Fritz Senn als «ambivalentes Objekt und gleichzeitig verlegenes Subjekt» auftritt. Es ist dies ein Gesprächsband - angedacht und ausgeführt von Christine O'Neill, verlegt bei NZZ Libro - mit Fritz Senn als Gesprächspartner über die Anfänge seiner Auseinandersetzung mit James Joyce's Werk bis heute; und über mannigfaltig vieles Anderes, das sich als Nebstbei so zutrug...

Mit freundlicher Unterstützung der UBS Kulturstiftung.