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Programm

Samstag 6. Dezember 2014  

Zwischen den Sprachen, zwischen den Zeilen: Die Kunst des Übersetzens

Gespräch/Lesung - Gäste: Eleonore Frey, Christoph Ferber, Chasper Pult, Mathilde Vischer

Datum: Samstag 6. Dezember 2014
Zeit: 14.00-17.00 Uhr
Ort: Debattierzimmer des Literaturhauses

Teilnehmer/in:

14.00–15.30 Uhr: Die Kunst des Übersetzens. Diskussion mit Eleonore Frey, Christoph Ferber, Mathilde Vischer, Chasper Pult

16.00-17.00 Uhr: Übersetzungspalimpsest- Diskussion der Beiträge.

Die Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich lädt ein zur Diskussion mit  LyrikerInnen, ÜbersetzerInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen: Wie geht man mit der Vielfalt an möglichen Realisationen eines Verses (oder auch nur eines Wortes) beim Schreiben und erst recht beim Übersetzen um? Wo liegen die Chancen des Entscheidungszwangs – oder eines Verzichts darauf? Welche Probleme stellen sich im konkreten Schreibprozess und/oder im Übersetzungsprozess – oder welche Bereicherung entsteht daraus? Wie nehmen Autorinnen und Autoren ihre eigenen Texte in Übersetzungen wahr, und wie wirkt sich die Tätigkeit des Übersetzens aufs eigene Schreiben aus?

Im Rahmen eines «Übersetzungspalimpsestes» sind im Vorfeld der Veranstaltung vier Gedichte in vier Sprachen – von Donata Berra, Arno Camenisch, Felix Philipp Ingold und Frédéric Wandelère – zur Übersetzung ins Französische, Italienische, Rätoromanische oder Deutsche, oder in einen Dialekt, ausgeschrieben worden. Die Resultate dieses Palimpsests werden im zweitel Teil der Veranstaltung diskutiert, am Sonntag 7. Dezember lesen die vier Dichter im Literaturhaus.

Eleonore Frey schreibt nicht nur selbst wunderschöne Erzählungen und Romane, sondern hat auch, u.a., Maurice Blanchot, Lewis Carroll und Henri Michaux ins Deutsche übertragen. Christoph Ferber übersetzt gleich aus 5 Sprachen, nämlich dem Italienischen, Russischen, Französischen, Polnischen und Bulgarischen. Mathilde Vischer ist Lehrbeauftragte an der Fakultät für Übersetzen und Dolmetschen in Genf (und Übersetzerin von u.a. Fabio Pusterla und Felix Philipp Ingold) , und der Bündner Kulturvermittler und Übersetzer Chasper Pult setzt sich für die Präsenz des Rätoromanischen im öffentlichen Diskurs ein.

Partner: Eine Veranstaltung der Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für wissenschaftliche Forschung an der Universität Zürich / Baugarten Stiftung

Eintritt frei, Reservation empfohlen