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Programm

Sonntag 7. Dezember 2014  

Zwischen den Sprachen, zwischen den Zeilen: Schreiben, übersetzen und übersetzt werden

Gespräch/Lesung - Gäste: Donata Berra, Arno Camenisch, Felix Philipp Ingold, Frédéric Wandelère.

Datum: Sonntag 7. Dezember 2014
Zeit: 10.00-13.00 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00, für Studierende frei

Teilnehmer/in:

10.00–11.00: Zwischen den Sprachen, zwischen den Zeilen. Lesung mit Donata Berra, Arno Camenisch, Felix Philipp Ingold, Frédéric Wandelère

11.30–13.00: Schreiben, übersetzen und übersetzt werden. Diskussion mit Donata Berra, Arno Camenisch, Felix Philipp Ingold, Frédéric Wandelère

Die Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich lädt ein zur Diskussion mit  LyrikerInnen, ÜbersetzerInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen:  Wie geht man mit der Vielfalt an möglichen Realisationen eines Verses (oder auch nur eines Wortes) beim Schreiben und erst recht beim Übersetzen um? Wo liegen die Chancen des Entscheidungszwangs – oder eines Verzichts darauf? Welche Probleme stellen sich im konkreten Schreibprozess und/oder im Übersetzungsprozess – oder welche Bereicherung entsteht daraus? Wie nehmen Autorinnen und Autoren ihre eigenen Texte in Übersetzungen wahr, und wie wirkt sich die Tätigkeit des Übersetzens aufs eigene Schreiben aus?

Die italienischsprachige Autorin und Musikwissenschaftlerin Donata Berra hat u.a. Friedrich Dürrenmatt,  Klaus Merz und Stefan Zweig ins Deutsche übertragen;  Felix Philipp Ingold ist Dichter und Prosaautor, Kulturpublizist und Herausgeber, Essayist und Übersetzer u.v.m. Arno Camenischs Texte existieren bisher in 20 Sprachen, selbst schreibt er auf Deutsch und Rätoromanisch. Frédéric Wandelère hat u.a. Lieder von Schumann, Wolf, Mahler und Schubert übertragen,  2012 erschienen seine Gedichte erstmals auf Deutsch («Hilfe fürs Unkraut», Hanser Lyrik Kabinett).

Im Rahmen eines «Übersetzungspalimpsestes» sind im Vorfeld der Veranstaltung vier Gedichte von Donata Berra, Arno Camenisch, Felix Philipp Ingold und Frédéric Wandelère zur Übersetzung ins Französische, Italienische, Rätoromanische oder Deutsche, oder in einen Dialekt, ausgeschrieben worden. Die resultierenden Übersetzungen werden am Samstag 6. Dezember vorgestellt.

Partner: Eine Veranstaltung der Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für wissenschaftliche Forschung an der Universität Zürich / Baugarten Stiftung