In ihrer fiktiven Autobiografie «Hoppe» (S. Fischer 2013) kreiert die Schriftstellerin ein Geflecht von Selbstbehauptungen, in dem sich Fiktion und Wirklichkeit und Fantasie konstant überlagern. Hoppe gibt zwar vor, der Wahrheit über sich selbst nachzugehen, doch nichts in diesem Roman scheint verlässlich. Was wie ein literarisches Spiel anmutet, verweist bereits auf die postfaktische Gegenwart. Mit Erzählungen und täuschender Desinformation setzt sich auch Strässle in seinem Buch «Fake und Fiktion» (Hanser 2019) auseinander. Im Gespräch erkundeten Felicitas Hoppe und Thomas Strässle den Erzählraum zwischen (Auto-)fiktion und erfundenen Fakten.
Die Ausstellung «Phänomen Münchhausen» ist vom 20. Februar bis 6. April 2026 im Museum Strauhof zu sehen.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren