Der Eintritt ist im Ausstellungsticket des Kunsthauses inbegriffen.
Welche Haltung haben die Künstler des Expressionismus dem ersten Weltkrieg gegenüber? Welche Begeisterung, Verführbarkeit, aber auch Skepsis bringen sie mit? – Der Abend ist zweigeteilt: Zunächst besteht er aus einer Lesung ausgewählter Tagebuchstellen und Zeugnisse kurz vor Kriegsausbruch. Als Seismograph der gesellschaftlichen Umbrüche spiegeln und kommentieren diese zugleich die in der Ausstellung gezeigten Werke. Das Gespräch im Anschluss wird sich der Ausstellung widmen und sich mit der Zeit um 1914 auseinandersetzen: Mentalitätsgeschichte zum einen, Bezug zur Psychoanalyse zum anderen.
Das Gespräch findet im Rahmen der Ausstellung «Von Matisse zum Blauen Reiter: Expressionismus in Deutschland und Frankreich (7.2.-11.5.2014)» statt.
Eine Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.