Joana Osman nimmt in «Frieden. Eine reale Utopie» (Penguin 2025) die Leser*innen mit auf eine persönliche und kluge Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir in einer zunehmend gespaltenen Welt zu einem echten Frieden gelangen können. Die Schriftstellerin, Dozentin und Storytelling-Coachin ist die Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. 2012 war sie Mitbegründerin der Friedensbewegung «The Peace Factory».
Mirjam Zadoff fragt in «Wie wir überwintern» (Hanser 2025), wie Menschen mit Erschütterungen umgehen, individuell wie kollektiv, und was es heisst, in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Ihre Reflexionen verknüpfen historische Erfahrungen mit gegenwärtigen Herausforderungen. Die Historikerin und Hochschullehrerin ist seit 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums in München.
Hannan Salamat sprach mit den beiden Autorinnen über individuelle und gesellschaftliche Wege, Frieden nicht nur als politisches Ziel, sondern als persönliche und gemeinschaftliche Praxis zu verstehen – über Grenzen hinweg, im Angesicht von Unsicherheit, Angst und Hoffnung.
In Kooperation mit dem ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog
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