Partner:   Stadt Zürich Kultur      Zürcher Kantonalbank

Programm

Dienstag 3. Februar 2004  

Katharina Hacker

Datum: Dienstag 3. Februar 2004
Zeit: 20.00 Uhr
0.00

Autor/in:
Moderator/in:

«Man erzählt eine Geschichte, weil man sie erzählen kann, oder man erzählt sie, weil man sie nicht erzählen kann», sagt Moshe Fein. Katharina Hackers neuer Roman «Eine Art Liebe» (Suhrkamp 2003) ist ein Roman über die Erinnerung des Erinnerns, und es wird darin wiederholt die Frage gestellt, ob und wie es möglich sein könnte, von dem zu sprechen, was man nicht versteht.
Die Autorin, Jahrgang 1967, hat unter anderem in Jerusalem studiert; neben ihrer Arbeit als Autorin übersetzt sie aus dem Hebräischen - auch die Erzählerin Sophie in ihrem Roman ist eine junge Deutsche, die für einige Zeit nach Israel geht, wo sie den älteren Rechtsanwalt Moshe Fein kennenlernt. Er beauftragt sie, die Geschichte seines Freundes Jean aufzuschreiben, und sie solle versuchen, wo seine eigenen Erinnerungen bruchstückhaft sind, mithilfe der eigenen Imagination weiterzukommen.

Ursula Amrein (Privatdozentin, Universität Zürich) spricht mit der Autorin über diese Geschichte, die Gegenwart und Vergangenheit verbindet, über das Erinnern und über eine Art von Liebe.

Bücher in der Museumsgesellschaft: