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Programm

Samstag 25. Februar 2017  

TAGE RUSSISCHER LITERATUR: Übersetzerinnen aus dem Russischen erzählen - Dorothea Trottenberg, Rosemarie Tietze, Franziska Zwerg

Moderation: Andreas Tretner.

Datum: Samstag 25. Februar 2017
Zeit: 11:00 Uhr
20.00

Moderator/in:
Teilnehmer/in:

Sie zählen zu den renommiertesten ÜbersetzerInnen aus dem Russischen, übertragen sowohl die herausragenden AutorInnen der letzten Jahre wie auch - bekannte und neu entdeckte - Klassiker: Rosemarie Tietze, Dorothea Trottenberg, Franziska Zwerg und Andreas Tretner geben uns einen Einblick in ihre Übersetzerwerkstatt.  Was gilt es zu beachten beim Übersetzen vom Russischen ins Deutsche? Wie verbinden sich literarische Tradition und neue Erzählformen? Gibt es neben dem gesellschaftlichen auch einen sprachlichen und erzählerischen Wandel? Und wie verfolgen sie als langjährige Vermittler zwischen den Kulturen die Entwicklungen der letzten Jahre?

Rosemarie Tietze wurde für ihre Übersetzungen vielfach ausgezeichnet. Im Jahre 2005 erhielt sie das Zuger Übersetzer-Stipendium und 2010 den Paul-Celan-Preis für die Übersetzung von Tolstois «Anna Karenina», sie ist die Übersetzerin der Romane von Gaito Gazdanov, Andrej Bitow u.a.. Dorothea Trottenberg ist freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Michail Bulgakov, Ivan Bunin, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin, Maria Rybakova, Jelena Tschischowa, Boris Akunin. Für ihre Übertragung des Romans «Der himmelblaue Speck» von Vladimir Sorokin wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.Franziska Zwerg ist die Übersetzerin von Sergej Lebedev («Der Himmel auf ihren Schultern», S. Fischer 2013,« Menschen im August», 2015),   sowie von - u.a. - «Ich bin Tschetschene» von German Sadulajew und «Milch und Honig» von Wladimir Lortschenkow. Andreas Tretner ist Übersetzer aus dem Russischen, Tschechischen und Bulgarischen, u.a. von Michail Schischkin, Viktor Pelewin, Vladimir Sorokin, Boris Akunin, Josef Škvorecký und Jáchym Topol. Er wurde ausgezeichnet mit dem Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds e.V. (2001) und dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt (2011).

Die Veranstaltung wird live auf Voice Republic übertragen und steht nachher auch als Podcast zur Verfügung.

Büchertisch: ZentRus

Die Diskussion findet auf Deutsch statt.

Auf Voice Republic nachzuhören!

In Kooperation und mit Unterstützung von:

Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Übersetzerhaus Looren, S. Fischer Stiftung