Joana Osman und Mirjam Zadoff laden an diesem Abend dazu ein, Hoffnung und Frieden neu zu denken – als Haltung, als gelebte Praxis und als Ausdruck von Verbundenheit. Ausgangspunkt sind ihre aktuellen Bücher: Joana Osman schreibt in «Frieden» (Penguin 2025) über ihre ganz persönliche Suche nach einem friedlichen Miteinander zwischen Israelis und Palästinenser*innen – eine Suche, die sie mit poetischer Kraft und grosser Verletzlichkeit beschreibt.
Mirjam Zadoff fragt in «Wie wir überwintern» (Hanser 2025), wie Menschen mit Erschütterungen umgehen, individuell wie kollektiv, und was es heisst, in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Ihre Reflexionen verknüpfen historische Erfahrungen mit gegenwärtigen Herausforderungen.
Gemeinsam sprechen die beiden Autorinnen über individuelle und gesellschaftliche Wege, Frieden nicht nur als politisches Ziel, sondern als persönliche und gemeinschaftliche Praxis zu verstehen – über Grenzen hinweg, im Angesicht von Unsicherheit, Angst und Hoffnung.
Moderation: Hannan Salamat
In Kooperation mit dem ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog


