Die Romane, Erzählungen und Essays von Aliyeh Ataei sind stark von ihren persönlichen Erfahrungen als Grenzbewohnerin geprägt und behandeln Themen wie Krieg, Identität und das Leben als Emigrantin. Mit der Sammlung autofiktionaler Erzählungen «Im Land der Vergessenen» (Luchterhand 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) erschien nun erstmals ein Buch von ihr in deutscher Übersetzung. Ohne jegliches Pathos taucht Ataei mit einfühlsamer und messerscharfer Sprache in neun Erzählungen, die gut 30 Jahre umspannen, in die eigene Geschichte und die ihrer Familie ein. Im Literaturhaus wird sie über das Leben und Schreiben zwischen Iran und Europa erzählen.
Moderation: Pablo Assandri
Lesung: Vera Bommer
Büchertisch: Buchhandlung Volkshaus
Im Dezember 2010 haben das Literaturhaus und die Stiftung PWG mit Unterstützung von Stadt und Kanton Zürich eine Writers-in- Residence-Wohnung ins Leben gerufen. Autor*innen aus aller Welt können sich jeweils ein halbes Jahr lang fernab vom Alltag auf ihr Schreiben konzentrieren.

