Zürcher Reden
Unsere Welt ist im Umbruch – politisch, gesellschaftlich, sozial. Viele Menschen fühlen sich verloren und orientierungslos. Das Literaturhaus Zürich versteht sich als Ort des Austauschs und des zugewandten Gesprächs, an dem über unsere Welt nachgedacht wird. Deshalb sollen hier regelmässig Autor*innen zu Wort kommen, die uns ihre Gedanken, Analysen und Perspektiven auf unsere Zeit und Gesellschaft vermitteln und damit ein Zeichen setzen für Verständigung und ernsthafte, differenzierte Reflexion.
Zürcher Rede 2025 von Felicitas Hoppe
Aus diesem Grund hat das Literaturhaus im Herbst 2024 eine neue, lose Reihe unter dem Titel «Zürcher Reden» ins Leben gerufen. Eingeladen werden Autor*innen, die uns in einer ca. 30-minütigen Rede ihre persönlichen Gedanken zu einem Thema mitgeben, das ihnen am Herzen liegt und auf der Seele brennt.
So möchten wir ein Zeichen für Verständigung und differenzierte Reflexion setzen. Und wer wüsste besser als die Schriftstellerin und Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe, dass Fantasie und Fabulierlust alles andere als Eskapismus sind. Kein literarisches Ausweichmanöver, sondern Erkenntnismittel, eine Lupe, die der Schärfung der Wahrnehmung dient, um zu sehen, was täglich um uns herum geschieht. Wir dürfen gespannt sein auf ihre «Zürcher Rede».
Die diesjährige Zürcher Rede fand am Donnerstag, 11.9., um 19:30 im Literaturhaus Zürich statt. Wir stellen sie baldmöglichst zum Nachlesen zur Verfügung.