Mo 26.2.  
20:15 Uhr
Das Verborgene sichtbar machen: Sayaka Murata und die Magical Girls
Ort: Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich
Preis: Ticketverkauf über Kino Xenix, www.xenix.ch
Sprache: Film: Japanisch mit englischen Untertiteln, das Gespräch findet auf Japanisch mit deutscher Übersetzung statt.
TAGE INTERNATIONALER LITERATUR: VOM VERSCHWINDEN. Filmerstaufführung und Gespräch im Kino Xenix.

In ihrem Werk erforscht die japanische Autorin Sayaka Murata (ab Januar 2024 als Writer in Residence in Zürich zu Gast) die unterschiedlichen Folgen von Nonkonformität in der Gesellschaft für Frauen und Männer. Dabei schafft sie es immer wieder, scheinbar vertraute Dinge in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und Widersprüche in der Realität sichtbar zu machen. Eine grosse Quelle ihrer Inspiration sind Animes und Mangas, besonders angetan ist sie vom äusserst erfolgreichen Genre der «Magical Girls»: In dieser weiblichen Variante der amerikanischen Superhelden-Comics wechseln die Protagonistinnen jeweils zwischen der alltäglichen und der magischen Identität. Wir haben Sayaka Murata eine Carte Blanche für einen Abend im Kino Xenix gegeben, und sie hat sich für einen Film aus der Serie Puella Magi Madoka Magica entschieden: Die Filmserie handelt von einer Gruppe Schulfreundinnen. Angeführt von der Protagonistin Madoka schliessen sie übernatürliche Pakte, um «Magical Girls» zu werden und gegen surreale Feinde zu kämpfen. (Puella Magi Madoka Magica: Rebellion, Yukihiro Miyamoto / Akiyuki Shinbô, Japan 2013, 116 Minuten, Japanisch mit englischen Untertiteln).

Murata wird in den Film einführen, im Anschluss unterhält sich Pablo Assandri mit der Autorin über die Themen des Films und die Verbindungen zu ihrem Werk (Übersetzung: Daniela Tan). Anschliessend liest Miriam Japp eine Passage aus dem Roman «Das Seidenraupenzimmer».

Das gesamte Programm auf einen Blick finden Sie im Flyer zum Festival.

Filmerstaufführung, in Kooperation mit dem Kino Xenix

Moderation: Pablo Assandri, Übersetzung aus dem Japanischen: Daniela Tan, Lesung: Miriam Japp

Bücher in der Bibliothek:
Foto: Naoki Fujioka