Seit Februar 2026 ist die iranische Autorin und Frauenrechtsaktivistin mit afghanischen Wurzelnals als 31. Writer in Residence in Zürich. Ihre Arbeit, die stark von ihren eigenen Erfahrungen an der Grenze geprägt ist, an der sie aufgewachsen ist, befasst sich mit Themen wie Krieg und Identität sowie der Situation von Frauen und den Wunden des Exils.
ZÜRCHER REDEN
Eine neue, lose Reihe, die sich den politischen, gesellschaftlichen, sozialen Umbrüchen unserer Zeit widmet und in der sich Autor*innen zu Wort melden. Viele Menschen fühlen sich verloren und orientierungslos. Deshalb sollen bei uns Autor*innen zu Wort kommen, die uns ihre Analysen und Perspektiven auf unsere Zeit und Gesellschaft vermitteln.
In einer Rede geben sie uns ihre persönlichen Gedanken zu einem Thema mit, das ihnen am Herzen liegt und auf der Seele brennt.
Nachdem 2024 Péter Nádas die erste Rede hielt, sprach am 11. September 2025 Felicitas Hoppe zum Publikum.
Mehr zum Projekt finden Sie hier.
Literaturvermittlung braucht verstärkt finanzielle Absicherung und kulturpolitische Sorgfalt
Ein Appell des Netzwerks der Literaturhäuser
Newsletter Literaturhaus
Literatur-Verfilmungen auf ARTE
ARTE ist Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser. Jährlich finden ein bis zwei ARTE-Filmpremieren im Literaturhaus Zürich statt. Und an dieser Stelle sind sporadisch Empfehlungen zu Literaturverfilmungen zu finden, welche auf ARTE ausgestrahlt werden.
Literatur auf ARTE
Freitag, 13. Februar, 20.15 Uhr
Krieg und Frieden (War and Peace)
Literaturverfilmung, I/USA 1956
Im Russland des frühen 19. Jahrhunderts kämpfen die jungen Aristokraten Pierre, Andri und Natasha mit Liebe, Verrat und Verlust, während der Napoleonischen Kriege das Land erschüttern. Verfilmung des Romans von Leo Tolstoi.
Noch bis 19. Februar 2026 auf arte.tv
Wolf Hall
Serie, GB 2024
Mit Kalkül und Scharfsinn steigt Thomas Cromwell zum wichtigsten Berater am Hof von Heinrich VIII. auf. Beide Staffeln der Erfolgsserie nach den Roman von Hilary Mantel sind online verfügbar, Staffel 2 läuft als Erstausstrahlung im TV.
Noch bis 24. Februar 2026 auf arte.tv
Hannah Arendt: Eine Jüdin im Pariser Exil.
Porträt, D 2025
Am 4. Dezember 2025 jährt sich der Todestag der bedeutenden Denkerin zum 50. Mal: Hannah Arendts Positionen zum Jüdisch-Sein, zum Verhältnis Israel und Palästina und zu autoritär-totalitären Systemen scheinen aktueller denn je. Mit dem Biografen Thomas Meyer begibt sich die Dokumentation in die Zeit ihres Pariser Exils. Hierhin floh Hannah Arendt im März 1933 als deutsche Jüdin vor den Nazis. An der Seine legte sie die Grundlagen für ihre späteren Werke, durch die sie weltweite Anerkennung erlangen sollte.
Noch bis 10. März 2026 auf arte.tv
Miss Austen
Miniserie, GB 2024
England, 1830: 13 Jahre nach dem Tod von Jane Austen setzt sich ihre Schwester Cassandra das Ziel, den Ruf der Schriftstellerin zu wahren. Sie sucht nach einem Bündel Brief, die Jane verfasst hat – denn Mary Austen, die Witwe ihre Bruders plant deren Veröffentlichung. Die Serie entwirft ein berührendes Porträt zweier Schwestern, deren innige Bindung zwischen Pflicht, Erinnerung und verborgenem Schmerz schwankt. Auf mehreren Zeitebenen entfaltet sich ein vielschichtiges Drama über Loyalität, weibliche Selbstbestimmung und den Preis literarischer Unsterblichkeit.
Noch bis 14. März 2026 auf arte.tv
Jane Austen – Literatur und Leidenschaft
Porträt, D/GB 2025
Vor 250 Jahren, am 16. Dezember 1775, wurde Jane Austen geboren. Die Karriere der britischen Schriftstellerin war beispielhaft, ihre Hauptwerke „Stolz und Vorurteil“ und „Emma“ zählen zu den Klassikern der englischen Literatur. Das Porträt erzählt vom Leben der Pfarrerstochter unf taucht in die Welt ihrer Romane ein, deren Heldinnen vor allem junge Frauen im heiratsfähigen Alter sind. Heute erfreuen sich Austens Werke größter Beliebtheit und multimedialer Präsenz.
Noch bis 31. Mai 2026 auf arte.tv
Rilke – Du musst Dein Leben ändern
Kulturdokumentation, D 2025
Geboren 1875 in Prag, wurde Rainer Maria Rilke schon zu Lebzeiten zum europäischen Dichter par excellence. Heute tragen Popstars wie Lady Gaga seine Verse als Tattoo. Die Doku erzählt, wie Rilke jahrelang um die Vollendung seines Hauptwerkes „Duineser Elegien“ rang.
Noch bis 21. Juni 2026 auf arte.tv
Roman, Sex & Satire: „Portnoys Beschwerden“
Kulturdoku, F 2025
1969 löste Philip Roths Roman „Portnoys Beschwerden“ ein literarisches und gesellschaftliches Erdbeben aus. Dieser ebenso skandalöse wie urkomische Bekenntnisroman bricht Tabus in Bezug auf Sexualität, Schuld sowie jüdische Religion und Kultur. Von den einen als obszön verurteilt, von den anderen als Meisterwerk gepriesen, spaltete er die USA und machte seinen Autor zu einer umstrittenen Ikone. Aber würde das Buch auch einen Skandal auslösen, wenn es heute erschiene?
Unter arte.tv/literature sind weitere Dokumentationen zu Skandalromanen der Weltliteratur zu sehen, darunter „Onkel Toms Hütte“, von Harriet Beecher Stowe, „Die Kunst der Freude“ von Goliarda Sapienza und „Skandalöse Liebschaften“ von Choderlos de Laclos.
Programmänderungen vorbehalten.
Unsere Partner und Sponsoren
Das Literaturhaus Zürich ist eine Einrichtung der Museumsgesellschaft. Im Sinne einer Partnerschaft wird das Literaturhaus von Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur sowie von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Die Kultur- bzw. Medienpartner sind ARTE und der Medienbeobachter ARGUS.
Das Literaturhaus ist Mitglied des Netzwerks der Literaturhäuser literaturhaus.net.
Ein grosses Dankeschön geht an das Hotel Kindli, Gisela Lacher.
