Die vielfach ausgezeichnete Österreicherin Eva Menasse ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Immer wieder meldet sie sich auch als öffentliche Intellektuelle scharfsinnig und geistreich zu Wort. Anlässlich einer «carte blanche» des Literaturhaus Zürich und der Tonhalle-Gesellschaft Zürich macht sich Menasse Gedanken über das Gemeinsame von Musik und Sprache: Haben nicht beide Rhythmus, Motive, Wiederholungen, Dur und Moll, Takt? Führen nicht beide zu Eindringlichkeit und Wiedererkennen? Welchen Raum nimmt das Unerwartete ein? Gibt es eine verborgene Ebene, hinter den Wörtern, hinter den Noten? Und wie lange muss man «üben», bis endlich mal ein Satz gelingt? Begleitet wird sie durch die expressive, hoch emotionale Musik des böhmischen Barock-Komponisten Jan Dismas Zelenka (1679-1745). Gemeinsam ist beiden ihre Klangsinnlichkeit und lebendige Beweglichkeit.
Einführung und Lesung: Eva Menasse
Musik: Isaac Duarte, Oboe; Kaspar Zimmermann, Oboe; Matthias Rácz, Fagott; Peter Kosak, Kontrabass; Azul Lima, Laute; Ulrike-Verena Habel, Cembalo
In Kooperation mit dem Tonhalle Orchester Zürich
Hinweise zur Barrierefreiheit in der Tonhalle:
Personen im Rollstuhl müssen sich bis spätestens 4 Tage vor Veranstaltungsbeginn bei der Billettkasse anmelden, um einen Rollstuhlplatz im Saal zu bekommen (per E-Mail oder unter +41 44 206 34 34). Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier.
