In einer Zeit, in der sich die öffentliche Debatte zunehmend polarisiert und die Schubladen immer enger werden, lädt Siri Hustvedts Werk dazu ein, offen zu bleiben für Zweifel und Komplexität – und erinnert daran, dass die Wirklichkeit weit vieldeutiger ist. Genau diese Offenheit brauchen wir auch angesichts der grossen Herausforderungen unserer Gegenwart: Wie gehen wir mit Themen wie Künstlicher Intelligenz, Klimawandel oder Populismus um, ohne uns in einfache Antworten zu flüchten?
Ein Abend mit einer Autorin, die existenzielle Erfahrung, politisches Bewusstsein und intellektuelle Neugier miteinander verbindet wie keine andere.
Siri Hustvedt (*1955 in Northfield, Minnesota) gehört zu den grossen Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. In ihren Romanen und Essays verbindet sie erzählerische Kraft mit scharfem Denken. Sie schreibt über Erinnerung und Identität, Körper und Geist, Kunst und Geschlecht – und darüber, wie wir einander sehen, verkennen und verletzen. International bekannt wurde Hustvedt mit Romanen wie «Was ich liebte», «Der Sommer ohne Männer» und «Die gleißende Welt». Zugleich hat sie sich mit ihren Essays als eine Autorin etabliert, die die Grenzen zwischen Literatur, Wissenschaft und Philosophie immer wieder neu auslotet – präzise, leidenschaftlich und intellektuell hellwach.
Moderation: Blas Ulibarri
Das ganze Volkshaus ist rollstuhlgängig.
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Livestream-Tickets sind auf der Festival-Webseite verfügbar.
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Die Veranstaltung ist ein Offseason-Special des Literaturfestival Zürich, gemeinsam präsentiert von Literaturhaus Zürich und Kaufleuten Kultur.
